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18. April 2012 | Ausland

ROG: Zwölf Länder sind Feinde des Internets

Anlässlich des Welttags gegen Internetzensur hat Reporter ohne Grenzen (ROG) am 12. März 2012 einen Bericht über die „Feinde des Internets“ veröffentlicht. Demnach zählt die Menschenrechtsorganisation zwölf Länder zu den Feinden des Internets, 14 weitere stehen „unter Beobachtung“. Fast 200 Internetjournalisten und Blogger seien 2011 verhaftet worden, 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Derzeit seien weltweit rund 120 Blogger und Online-Aktivisten in Haft, vor allem in China, Iran und Vietnam. Als Feinde des Internets stuft ROG 2012 ein: Bahrein, Belarus, Birma, China, Kuba, Iran, Nordkorea, Saudi Arabien, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan und Vietnam. „Online-Inhalte werden in diesen Ländern stark gefiltert, kritische Blogger und Online-Journalisten ausfindig gemacht und unter Druck gesetzt“, so ein ROG-Sprecher. Im Vergleich zu 2011 ist die Liste weitgehend gleich geblieben. Neu hinzugekommen sind Bahrein und Belarus, da sich die Lage dort stark verschlechtert habe. Den Druck auf Online-Journalisten hätten auch Iran und China noch einmal deutlich erhöht. 14 Staaten stellt ROG im aktuellen Bericht „unter Beobachtung“. Dazu gehören Australien, Ägypten, Eritrea, Frankreich, Indien, Kasachstan, Malaysia, Russland, Südkorea, Sri Lanka, Thailand, Tunesien, Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate. Neu hinzugekommen sind Indien und Kasachstan.

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