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02. September 2009 | Ausland

RoG verurteilt Mord an afghanischem Journalisten

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat die Ermordung des afghani­schen Journalisten Dschanullah Haschimsada am 24. August 2009 verurteilt. Der 37-Jährige wurde im Nordwesten Pakistans in der Nähe der Stadt Jamrud erschossen, als Unbekannte das Feuer auf einen Kleinbus, in dem er saß, eröff­neten. „Wir appellieren an die pakistanische Re­gierung, sorgfältige Ermittlungen in diesem Fall durchzuführen, um die Auftraggeber und die To­desschützen dieses Attentats zu identifizieren und zu bestrafen“, sagte dazu RoG. Gewalt und Mord in den Stammesregionen dürfte nicht länger un­gesühnt bleiben. Der Tod Haschimsadas sei ein „dramatisches Signal für eine sich weiter ver­schlechternde Sicherheitssituation“ im Nordwes­ten Pakistans. Medienmitarbeiter hätten dort im­mer weniger Bewegungsfreiheit. Dschanullah Haschimsada arbeitete für verschiedene afghani­sche und pakistanische Medien und hatte nach Informationen von Freunden in den vergangenen drei Wochen offenbar Todesdrohungen erhalten, berichtete RoG weiter. Die Khyber-Stammesre­gion an der pakistanisch-afghanischen Grenze gelte als Hochburg der Taliban, die um die strate­gische Kontrolle des Gebietes kämpfen. Ha­schimsada sei in diesem Jahr bereits der fünfte getötete Journalist in Pakistan.

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