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12. November 2004 | Ausland

RoG: Tod von Reuters-Kameramann im Irak aufklären

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat die US-Armee im Irak aufgefordert, die Todesumstände des irakischen Journalisten Dhia Najim genau zu untersuchen. Najim, der als freier Kameramann für die Nachrichtenagentur Reuters arbeitete, wurde am 2. November 2004 unter „bisher ungeklärten Umständen“ in Ramadi, westlich von Bagdad, erschossen. Damit ist die Zahl der seit Kriegsbeginn im März 2003 im Irak getöteten Journalisten und Medienmitarbeiter nach Angaben von RoG auf mindestens 46 gestiegen. Laut US-Armee filmte Najim in Ramadi Kämpfe zwischen US-Marines und irakischen Rebellen, als er tödlich getroffen wurde. Filmmaterial in Najims Kamera zeige Rebellen bei der Vorbereitung eines Angriffs auf die Koalitionskräfte. Reuters hingegen erklärte laut RoG, die Nachrichtenagentur verfüge über Aufnahmen, die Najims Tod durch einen Heckenschützen zeigten; es gebe auf den Bildern keine Anzeichen dafür, dass der Journalist sich inmitten eines bewaffneten Kampfes befand. Kontakt: RoG, Katrin Evers, Telefon 030/6158585, E-Mail presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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