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29. Juni 2006 | Ausland

RoG: Schutz für tadschikischen Journalisten

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat den russischen Innenminister aufgefordert, für die Sicherheit des tadschiki­schen Journalisten Dodojon Atovulloev zu sorgen. Atovulloev gibt in Moskau die in unregelmäßigen Abständen erscheinende Exilzeitung „Tschagoris Rus“ heraus, in der er Korruption und Menschen­rechtsverletzungen in seinem Heimatland an­prangert. Seit rund drei Wochen wird der Journa­list von anonymen Anrufern bedroht, so wie schon im Jahr 2001 kurz vor seiner ersten Festnahme in Moskau. RoG und die Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte hatten damals erreicht, dass der Journalist nicht an Tadschikistan ausgeliefert und wenige Tage später auch wieder freigelassen wurde. Im Berliner Haus der Presse war Atovul­loev damals Gast von BDZV und RoG anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai. Im Jahr 2002 erhielt der Journalist politi­sches Asyl in Deutschland und lebt seither ab­wechselnd in Hamburg und Moskau.

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