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17. März 2005 | Ausland

RoG plädiert für freie Presse in Urlaubsländern

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat anlässlich der Internationalen Tourismus-Börse ITB am 11. März 2005 in Berlin die Regierungen von Tunesien, Kuba, den Malediven, Vietnam und Myanmar (Birma) aufgefordert, den freien Zugang zu Information sowie eine unabhängige Berichterstattung in ihren Ländern zuzulassen. Auch müssten alle Journalistinnen und Journalisten, die in diesen Staaten wegen ihrer Arbeit inhaftiert sind, freigelassen werden, forderte RoG-Vorstandsmitglied Astrid Frohloff. „Diese Länder präsentieren sich den Urlaubern als heile Welt. Doch hinter der schönen Fassade ist es düster: Meinungs- und Pressefreiheit werden systematisch unterdrückt. Es herrscht Zensur, die einheimische Bevölkerung kann sich nicht unabhängig informieren“, kritisierte Frohloff. Wer in diesen Ländern dennoch versuche, kritisch zu berichten, müsse mit massiven Repressionen rechnen. Aus eigenem Erleben berichteten die Tunesierin Sihem Bensedrine und Ibrahim Lutfy von den Malediven, dass sie wegen ihres Eintretens für Demokratie und Pressefreiheit verfolgt, verhaftet und im Gefängnis gequält wurden. RoG forderte Reisende auf, sich über diese Kehrseite der Urlaubsparadiese zu erkundigen und für eine bessere Situation vor Ort einzusetzen. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Katrin Evers, Telefon: 030/ 6158585, E-Mail: presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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