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19. Dezember 2003 | Ausland

RoG-Menschenrechtspreis an marokkanischen Journalisten

Der in Marokko inhaftierte Journalist und Karikaturist Ali Lmrabet ist mit dem Menschenrechtspreis 2003 von Reporter ohne Grenzen (RoG) ausgezeichnet worden. Neben Lmrabet wurden auch die Direktorin des zurzeit geschlossenen Senders Radio Haiti Inter, Michèle Montas, und die Tageszeitung „Daily News“ in Simbabwe für ihren außergewöhnlich mutigen Einsatz für die Pressefreiheit geehrt. Die Preise sind mit je 2.500 Euro dotiert und werden von RoG und der Fondation de France jährlich am Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) in Paris vergeben. Ali Lmrabet sitzt seit 21. Mai in Marokko hinter Gittern. Er soll, so die Anklage, mit seinen Artikeln und Cartoons König Mohammed beleidigt und die Integrität des Staates bedroht haben. Die Menschenrechtsorganisation RoG dagegen machte deutlich, dass der Journalist seinem Beruf nachgegangen sei, indem er das Handeln der Regierenden kritisch begleitet und öffentliche Debatten angeregt habe. Beides gehöre zu den wesentlichen Aufgaben eines Journalisten in einer Demokratie. Lmrabet, der am 30. November zum zweiten Mal in Hungerstreik trat, um gegen seine Inhaftierung zu protestieren, müsse sofort freigelassen werden. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Sabina Strunk, Telefon 030/6158585, E-Mail presse@reporter-ohne-grenzen.de

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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