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16. Dezember 2008 | Ausland

ROG-Menschenrechtspreis an kubanischen Journalisten

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat den Kubaner Ricardo Gonzáles Alfonso als „Journalist des Jahres 2008“ ausgezeichnet. Der seit 2003 inhaftierte Alfonso hat eine der ersten unabhängigen Zeitun­gen Kubas „De Cuba“ gegründet und sich für demokratische Veränderungen eingesetzt, teilt ROG dazu mit. In einem Staat, in dem Nachrich­ten und Informationen immer noch ein staatliches Monopol seien, beweise Ricardo Gonzáles Al­fonso außergewöhnlichen Mut. Er habe trotz er­heblicher persönlicher Risiken als einer der ganz wenigen sein Recht auf Meinungsfreiheit einge­fordert und verdrängte Themen wie Rassismus in der kubanischen Gesellschaft aufgegriffen. Gonzáles war im März 2003 zusammen mit 26 anderen Journalisten festgenommen und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er be­schuldigt wurde, die „Unabhängigkeit und Inte­grität Kubas zu untergraben“. Anlässlich der Preisverleihung von ROG in Paris wurden außer­dem in der Kategorie „Internetdissident“ zwei Blogger, Zarganar und Nay Phone Latt aus Birma, ausgezeichnet. Die beiden Männer sind im November 2008 zu Gefängnisstrafen von 59 Jah­ren beziehungsweise 20 Jahren verurteilt worden für ihre kritische Berichterstattung aus Birma. In der Kategorie „Medium“ ging der Menschen­rechtspreis an das nordkoreanische „Radio Free NK“, das mit Hilfe von verdeckt arbeitenden Kor­respondenten in Nordkorea aus Südkorea sendet.

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