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17. Februar 2006 | Ausland

RoG: Journalisten aus US-Haft freilassen

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat die Freilassung von zwei Journalisten aus US-Haft im Irak und in Guan­tánamo gefordert. RoG rief die US-Behör­den auf, ihre Anschuldigungen gegen die Journa­listen zu beweisen. Die beiden Männer seien aus Sicht von RoG unrechtmäßig inhaftiert. In einem am 13. Februar 2006 veröffentlichten Untersu­chungsbe­richt heißt es, diese und weitere Jour­nalisten würden von den USA vor allem im Irak unter dem Verdacht festgehalten, mit Aufständi­schen zu kollaborieren. Trotz mehrmonatiger Haft seien die Betroffenen bisher weder vor Ge­richt gestellt oder auch nur angeklagt worden. Abdel Amir Yunes Hussein von der US-Fernseh­station CBS News sei im irakischen Camp Bucca seit April 2005 inhaftiert; sein Kollege Sami Al-Hajj, Kamera­mann des arabischen TV-Senders Al-Jazeera, sei bereits 2001 in Afghanistan fest­genommen wor­den und sitze seit 2002 in La­gerhaft auf dem US-Militärstützpunkt Guan­tánamo. Beide dürften „weder ihre Familienan­gehörigen noch Anwälte sehen“.

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