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21. Dezember 2009 | Lob und Preis

ROG: Israelin Amira Hass Journalistin des Jahres

Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die Israelin Amira Hass als „Journalistin des Jahres 2009" ausgezeichnet. Der Menschenrechtspreis „Me­dium des Jahres 2009“ ging an die tschetscheni­sche Zeitschrift "Dosh" („Das Wort"). Amira Hass ist Mitarbeiterin der israelischen Tageszeitung „Ha'aretz" und lebt und arbeitet in den Palästi­nensischen Gebieten. Dort schreibt sie über das Alltagsleben der Palästinenser, die Auswirkungen der israelischen Politik auf die Autonomiegebiete sowie die palästinensische Verwaltung. Hass erhält den Preis vor allem für ihre Berichte wäh­rend der israelischen Militäroperation "Gegosse­nes Blei" im Gazastreifen im Dezember 2008/Januar 2009. Das Magazin „Dosh" gehört nach Angaben der Jury zu den wenigen unab­hängigen Medien, die über aktuelle Ereignisse und Entwicklungen in Tschetschenien und den anderen Kaukasusrepubliken berichten. Ein wichtiges Anliegen der 2003 gegründeten Zeit­schrift sei es, die Lage der Menschenrechte in der unruhigen Region dazustellen. Nach Anga­ben von ROG wurde „Dosh" bereits zweimal in Inguschetien verboten, weil das Magazin Inter­views mit dem früheren Präsidenten der Repub­lik, Ruslan Auschew, veröffentlicht hatte. Der Menschenrechtspreis wurde in diesem Jahr zum 18. Mal verliehen. Mit der Auszeichnung werden Journalisten und Medien für ihren besonderen Einsatz für Pressefreiheit und Menschenrechte gewürdigt.

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