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16. November 2005 | Namen und Nachrichten

RoG-Initiative: Investoren achten auf Zensur

Auf Initiative der Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ haben sich 25 US-ame­rikanische, kanadische, australische und europäi­sche Investmentfonds verpflichtet, bei ihren In­vestitionen auf die Wahrung der Meinungsfreiheit im Internet zu achten. Die Unternehmen, die ins­gesamt Anlagen im Wert von 21 Milliarden US-Dollar verwalten, veröffentlichten am 7. Novem­ber 2005 eine entsprechende gemeinsame Erklä­rung in New York. Darin sagen sie zu, die Ge­schäfte von Internetfirmen in repressiven Ländern im Blick zu behalten, ihre Investitionen in diesem Sektor in Zukunft zu prüfen und bei entsprechen­den Anlagen zurückhaltend zu sein. Die Aktion richtet sich gegen Yahoo, Cisco Systems, Micro­soft, Google und andere Firmen, die die chinesi­schen, tunesischen oder birmesischen Behörden bei Zensur und Überwachung des Internets un­terstützen. RoG hatte sich, wie die Organisation mitteilt, wiederholt um einen Dialog mit den kriti­sierten Unternehmen bemüht. Nachdem Reaktio­nen ausblieben, habe sich die Menschenrechts­organisation nun an die Investoren gewandt.

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