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27. Januar 1999 | Ausland

ROG fordert Freilassung eines russischen Journalisten

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat am 21. Januar 1999 die Freilassung des russischen Marineoffiziers und Journalisten Grigory Pasko gefordert, der seit 15 Monaten wegen angeblichen Geheimnisverrats in russischer Untersuchungshaft sitzt. Pasko ist Redakteur der Zeitschrift der russischen Pazifikflotte, "Bojewaja Wachta". 1993 hatte er im japanischen Meer die Verklappung radioaktiven Materials durch ein Frachtschiff der russischen Marine gefilmt. Japanische Medien und die "Bojewaja Wachta" selbst hatten daraufhin den Skandal sowie die ökologische Bedrohung durch russische Atom-U-Boote zum Thema gemacht. Der Prozeß gegen Grigory Pasko wird als "vertraulich" behandelt und unter Ausschluß der Öffentlichkeit geführt. In diesem Zusammenhang weist ROG darauf hin, daß keines der bei der Durchsuchung von Paskos Wohnung beschlagnahmten Dokumente als "geheim" eingestuft gewesen sei. Die von ihm recherchierten Fakten seien längst bekannt und Gegenstand zahlreicher anderer Veröffentlichungen gewesen. Deshalb fordert Reporter ohne Grenzen die "unverzügliche und bedingungslose" Freilassung von Grigory Pasko".

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