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24. November 2006 | Ausland

ROG: 129 Journalisten hinter Gittern

Anlässlich des internationalen Tages „Journa­listen hinter Gittern“ am 23. November 2006 hat die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) auf die weltweit wegen ihrer Ar­beit inhaftierten Medienleute aufmerksam ge­macht. Mindestens 129 Journalistinnen und Jour­nalisten seien derzeit aufgrund ihrer Arbeit im Gefängnis, hieß es von ROG, die meisten von ihnen in China, Kuba, Äthiopien und Eritrea. Wer in diesen Ländern Demokratie und Menschen­rechte einklage oder über Korruption und Macht­missbrauch berichte, riskiere seine Freiheit, sagte ROG-Geschäftsführerin Elke Schäfter. Anklagen seien oft vorgeschoben. Sie könnten auf Gefähr­dung der inneren Sicherheit, Anstiftung zum Um­sturz, aber auch auf Ehebruch oder Homosexua­lität lauten. Geständnisse würden häufig unter Anwendung von Gewalt erpresst. Die Organisa­tion macht besonders auf die Schicksale der langfristig inhaftierten Journalisten U Win Tin (Myanmar), Ching Cheong (China), Ricardo Gon­zález Alfonso (Kuba), Fessehaye Yohannes (Erit­rea), Sami al-Haj (USA) und Annakurban Amanklychev (Turkmenistan) aufmerksam. Gleichzeitig forderte ROG die „bedingungslose Freilassung“ aller inhaftierten Journalisten.

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