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03. April 1997 | Namen und Nachrichten

"Rheinischer Merkur" will ins Fernsehen

"Um die Meinungsvielfalt im Fernsehen abzusichern", will sich die Wochenzeitung "Rheinischer Merkur", Bonn, im Rahmen der vom neuen Rundfunkstaatsvertrag ermöglichten Drittanbieterregelung um Sendezeiten bemühen. Wie der Chefredakteur der Wochenzeitung, Michael Rutz, gegenüber dem Fachdienst "Funkkorrespondenz" erklärte, soll "Rheinischer Merkur-TV" ein politisches Gegengewicht zu den bereits vorhandenen Engagements von "Spiegel" und "stern" im Fernsehbereich bilden. Rutz, der von 1990 bis 1994 Chefredakteur bei SAT 1 war, sieht bei diesem Privatsender auch am ehesten die Möglichkeit für das TV-Engagement seiner Zeitung. Dabei gehe es ihm in erster Linie darum, die "publizistische Potenz der Wochenzeitung zu duplizieren", in zweiter Linie um den Werbeeffekt. Der Chefredakteur erwartet für den "Rheinischen Merkur" Mitte des Jahres einen eigenen Sendeplatz, "am liebsten nach 22.30 Uhr, weil dann unsere Klientel am ehesten erreichbar ist und für eine solche Sendung entsprechende Marktanteile erreichbar sind". Die Gesellschafter des "Rheinischen Merkurs" - die neun katholischen (Erz-)Bistümer Aachen, Berlin, Essen, Freiburg, Köln, Münster, Paderborn, Rottenburg-Stuttgart und Trier - hätten bereits Zustimmung signalisiert.

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