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26. Februar 2004 | Namen und Nachrichten

Reuters schreibt wieder schwarze Zahlen

Das börsennotierte Nachrichtenunternehmen Reuters hat 2003 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Wie Reuters am 17. Februar 2004 in London mitteilte, erzielte das Unternehmen 2003 einen Gewinn vor Steuern inklusive aller Sondereffekte von 49 Millionen Pfund (rund 73,5 Millionen Euro). 2002 war mit einem Minus von 493 Millionen Pfund der höchste Verlust in der 151-jährigen Firmengeschichte verzeichnet worden. Reuters-Chef Tom Glocer kündigte für die Zukunft Umsatzzuwächse und höhere Erlöse an. Der Umsatz 2003 wurde mit 2,46 Milliarden Pfund beziffert – 9,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Mit dem begonnenen Restrukturierungsprogramm seien bereits 75 Millionen Pfund eingespart worden, hieß es. Im Zuge der Rekordverluste 2002 will Reuters bis Ende 2005 weltweit 3.000 der ursprünglich 13.000 Stellen streichen. Im Rahmen des Sparprogramms wird der deutsche Reuters-Dienst seine Eigenständigkeit verlieren („BDZV Intern“ berichtete). Reuters wird nach früheren Angaben seine Europa-Aktivitäten neu strukturieren und bündeln. Chef der neuen Ländergruppe – die Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie die nordischen Länder und Staaten Mittel- und Osteuropas umfasst – soll zum 1. April 2004 der ehemalige Reuters-Chefredakteur in Deutschland, Wolfgang Wähner-Schmidt, werden. Sitz der Gruppe ist Frankfurt am Main.

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