Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

22. Dezember 2014 | Namen und Nachrichten

Reporter ohne Grenzen: Zahl der Entführungen gestiegen

Themen: Ausland, Pressefreiheit

2014 hat Reporter ohne Grenzen (ROG) weltweit 119 Entführungen von Journalisten gezählt – 37 Prozent mehr als 2013. Das geht aus der am 16. Dezember veröffentlichten Jahresbilanz der Pres­sefreiheit 2014 hervor. Mehr als verdoppelt hat sich laut ROG die Gesamtzahl der Journalisten (139) und Bürgerjournalisten (20), die vor Dro­hungen, Gewalt oder staatlichen Repressalien ins Ausland fliehen mussten. 66 Journalisten und damit etwas weniger als 2013 wurden wegen ihrer Arbeit getötet, ebenso 19 Bürgerjournalisten und elf Medienmitarbeiter. Das weltweit gefähr­lichste Land für Medienschaffende war 2014 wie schon im Vorjahr Syrien: Alleine dort wurden 15 professionelle Journalisten und 17 Bürgerjourna­listen getötet sowie 27 Medienschaffende ent­führt. Zu den gefährlichsten Ländern und Territo­rien für Journalisten gehörten dieses Jahr auch die Palästinensergebiete (vor allem der Gaza­streifen), der Osten der Ukraine, der Irak und Libyen. Im Gefängnis sitzen wegen ihrer Arbeit momentan weltweit 178 Journalisten. Ebenso hoch ist die Zahl der inhaftierten Bürgerjournalis­ten. Die Länder mit den meisten inhaftierten Journalisten sind China (29), Eritrea (28), Iran (19), Ägypten (16) und Syrien (13). Die meisten geflohenen Medienschaffenden verzeichnete Reporter ohne Grenzen aus Libyen (43), Syrien (37) und Äthiopien (31).

zurück