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06. August 2003 | Ausland

Reporter ohne Grenzen von UN-Sitzungen ausgeschlossen

Die UNO hat die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) für ein Jahr von allen UN-Sitzungen ausgeschlossen. Der Wirtschafts- und Sozialrat der UNO (ECOSOC) verhängte die Sanktion am 24. Juli 2003 in Genf. Sie gilt als Reaktion auf einen Protest der Journalistenorganisation während einer Zusammenkunft der UN-Menschenrechtskommission Anfang des Jahres. Damals hatten Vertreter von RoG zum Sitzungsauftakt am 17. März gegen den libyschen Vorsitz protestiert, Flugblätter verteilt und die Beratungen kurzzeitig gestört. 27 Länder, darunter China und Kuba, stimmten für die Sperre; 23 dagegen; vier enthielten sich. „Offenbar ist es schlimmer, die Aufmerksamkeit auf Menschenrechtsverletzungen zu lenken, als Dutzende von Journalisten zu langjährigen Freiheitsstrafen zu verurteilen. So knapp die Entscheidung auch ausfiel: Sie ist eine Schande für die UNO“, sagte dazu Michael Rediske, Sprecher des Vorstand der deutschen Sektion von Report ohne Grenzen. Im Übrigen würde mit dem Ausschluss von RoG gleich zweimal ein Bock zum Gärtner gemacht. Denn das „diktatorische Libyen“ dürfe die Sanktion gegen die Menschenrechtsorganisation exekutieren. Und ausgerechnet von der kubanischen Regierung sei der Antrag gekommen, Reporter ohne Grenzen zu bestrafen, kritisierte Rediske. Kontakt: Reporter ohne Grenzen, Sabina Strunk, Telefon: 030/6158585, E-Mail: presse@reporter-ohne-grenzen.de.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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