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07. April 2000 | Ausland

Reporter ohne Grenzen verurteilt "mediale Säuberung" in Serbien

Die internationale Journalistenorganisation "Reporter ohne Grenzen" (RoG) hat ein "bislang unbekanntes Ausmaß an Unterdrückung" kritischer Medien in Serbien beklagt. Die "Säuberung" der Medien beschleunige sich. So seien im März die städtischen Fernsehsender in den von der Opposition regierten Städten Kraljevo und Pirot abgeschaltet worden. In Nis, der zweitgrößten Stadt Serbiens, drohe dem Fernsehsender TV 5 die Schließung. Die Räumlichkeiten seien im Besitz der Armee, die den Sender zum Verlassen des Gebäudes innerhalb der nächsten vier Wochen aufgerufen habe. Vor diesem Hintergrund appellierte Reporter ohne Grenzen an die internationale Gemeinschaft und besonders an die Vereinten Nationen, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Unterdrückung der unabhängigen Medien in Serbien zu beenden. Nach Angaben von "RoG" wurden seit Jahresbeginn 20 Medien durch Verbote oder Geldstrafen schikaniert. Mitte März habe das Telekommunikationsministerium überdies 200 Rundfunk- und Fernsehsender aufgefordert, bis Monatsende eine Gebühr für die Nutzung der Sendefrequenzen zu bezahlen. Ansonsten drohe ihnen die Schließung.

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