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14. Mai 1998 | Ausland

Reporter ohne Grenzen: Todesurteil aufheben!

Mit Entsetzen hat die internationale Menschenrechtsorganisation zur Verteidigung der Pressefreiheit, Reporter ohne Grenzen, auf die Bestätigung des Todesurteils gegen den Journalisten Morteza Firuzi durch das oberste Gericht des Iran reagiert. Die Organisation appellierte dringlich an den iranischen Präsidenten Mohammad Chatami, sich für die Aufhebung des Urteils einzusetzen und sicherzustellen, daß die gegen Firuzi erhoben Vorwürfe in einem erneuten Verfahren überprüft werden: "öffentlich, unter internationaler Beobachtung und vor allem mit der Möglichkeit für den Angeklagten, sich rechtsstaatlichen Prinzipien entsprechend zu verteidigen". Firuzi wurde wegen angeblicher Spionage und Ehebruch verurteilt und muß mit Tod durch Steinigung rechnen. Der Schuldspruch kann nur noch durch einen Gnadenerlaß des religiösen Oberhaupts des Iran, Ayatollah Chamenei, aufgehoben werden. Die iranische Regierung habe, wie Reporter ohne Grenzen weiter ausführt, erklärt, die Pressefreiheit zu verteidigen. Wenn das Todesurteil gegen Morteza Firuzi bestehen bleibe, werde "durch diese ungeheuerliche Menschenrechtsverletzung jedes vertrauen in derartige öffentliche Bekenntnisse zerstört".

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