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12. Oktober 2009 | Ausland

Reporter ohne Grenzen: Russland verweigert Einreise

Reporter ohne Grenzen (RoG) ist empört über die Entscheidung der russischen Behörden, zwei Vertretern der Menschenrechtsorganisation die Einreise nach Moskau zu verweigern. Sie sollten dort an einer Pressekonferenz anlässlich des dritten Todestags von Anna Politkowskaja am 6. Oktober 2009 teilnehmen. „Wir wären am dritten Todestags gerne bei Anna Politkowskajas Familie und ihren ehemaligen Kollegen gewesen. Es war ein schreckliches Jahr für Journalisten und Men­schenrechtsaktivisten in Russland“, sagte RoG-Generalsekretär Jean-Franҫois Julliard. Die Or­ganisation hätte den russischen Journalisten und Menschenrechtsaktivitisten gerne die Solidarität vor Ort ausgesprochen. „Aber wir werden nicht aufgeben“, erklärte Julliard. Der RoG-General­sekretär sprach den russischen Kollegen seine Bewunderung für ihren Mut und ihre Standhaf­tigkeit aus und sicherte ihnen die Unterstützung der Organisation zu. Seit März 2000 wurden nach Angaben von RoG in Russland 22 Journalisten aufgrund ihres Berufs getötet. In der aktuellen Rangliste zur Lage der Pressefreiheit weltweit liegt Russland auf Platz 141 von 173 Staaten.

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