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03. Juli 2007 | Ausland

Reporter ohne Grenzen mit Kampagne „Peking 2008“

Die Menschenrechtsorganisation "Reporter ohne Grenzen" (RoG) hat am 28. Juni 2007 die Kampagne "Peking 2008" gestartet. Mit Bildern und Internetbannern, die die Olympischen Ringe als Handschellen zeigen, möchte die Organisation "auf die beharrliche Weigerung der chinesischen Regierung aufmerksam" machen, Presse- und Meinungsfreiheit zu gewähren sowie die rund 100 inhaftierten Journalisten und Internetdissidenten freizulassen. Gut 13 Monate vor Beginn der Olympischen Sommerspiele 2008 habe sich gezeigt, dass die chinesischen Behörden ihre Zusage, die Menschenrechtssituation zu verbessern, nicht einhielten, kritisierte RoG. Vor diesem Hintergrund hat sich die Organisation auch an den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, mit einem offenen Brief gewandt. Die Olympischen Spiele dürften, heißt es darin, nicht in "Geiselhaft genommen werden von einer Regierung, die sich weigert, Meinungsfreiheit zu garantieren und die humanistischen Werte der Olympischen Spiele zu respektieren". RoG forderte Rogge und die Mitglieder des IOC zu "entschiedenem Auftreten" auf. "Es ist an der Zeit, den chinesischen Offiziellen klar zu sagen, dass ihre Geringschätzung gegenüber der internationalen Gemeinschaft inakzeptabel ist." Noch sei es nicht zu spät, die Verantwortlichen dazu zu bewegen, politische Gefangene zu entlassen, repressive Gesetze zu ändern und Zensur zu beenden.

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