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27. Januar 2006 | Ausland

Reporter ohne Grenzen kritisiert Google-Selbstzensur in China

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (RoG) hat die jüngsten Pläne von Google, eine zensierte Version der Suchma­schine in China einzuführen, scharf verurteilt. Nutzer der neuen Seite www.google.cn würden nur auf Material zugreifen können, das von der chinesischen Regierung freigegeben sei. Unab­hängige Informationen zu Themen wie Demokra­tie, Menschenrechte oder Tibet werde die größte Suchmaschine der Welt in China nicht listen. Damit dürften auch kritische Seiten, die bislang in China nicht gesperrt sind, kaum noch zu finden sein, warnte RoG. „Die Einführung von google.cn ist ein schwarzer Tag für die Meinungsfreiheit in China“, urteilte die Organisation. Wie die Mitbe­werber auf dem chinesischen Markt, Yahoo und Microsoft MSN, beruft sich Google darauf, keine andere Wahl zu haben und das chinesische Ge­setz respektieren zu müssen. Bisher hatte Google nur seine Nachrichtenseite Google News in China zensiert, jedoch nicht die allgemeine Suchma­schine www.google.com/intl/zh-CN, die ihren Sitz in den USA hat. Damit sei, teilt RoG weiter mit, Google der letzte der großen internationalen An­bieter ohne Zensur in China gewesen. Yahoo arbeite mit den chinesischen Zensoren bereits seit mehr als drei Jahren zusammen.

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