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08. März 2001 | Ausland

Reporter ohne Grenzen: Gegner des Internets

Nordkorea, Saudi-Arabien und China gehören nach einem Bericht der französischen Journalisten-Hilfsorganisation Reporters sans Frontières (Reporter ohne Grenzen) zu den radikalsten "Gegnern" des Internets. Es seien aber alle Staaten durch das Internet in die Defensive geraten und träumten "von einem Internet unter Kontrolle", hält die in Paris ansässige Organisation in ihrem am 28. Februar 2001 veröffentlichten Bericht fest. Allein in Nordkorea gebe es das Internet überhaupt nicht. "Das Internet sprengt den traditionellen Rahmen, den es für die Machtbeziehungen zwischen den Staaten und jenen gibt, die Informationen produzieren", heißt es in der 149 Seiten starken Studie, die von der Organisation zusammen mit der Monatspublikation transfer.net erarbeitet worden ist. Trotz aller Bemühungen gelinge es auch den autoritärsten Regierungen nicht, das Internet wirklich zu kontrollieren. Vor diesem Hintergrund wendet sich die Hilfsorganisation auch gegen noch stärkere gesetzliche Hürden für das Internet, das ein "ideales Werkzeug" sei, um Zensur zu vereiteln. Auch in westlichen Ländern wie Frankreich, Deutschland und den USA habe es, machte die Organisation deutlich, aus Furcht vor einem unkontrollierbaren Informationsfluss Versuche gegeben, das Internet mit restriktiven Gesetzen einzuengen.

Im Internet:
www.reporter-ohne-grenzen.de

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