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21. August 2008 | Ausland

Reporter im Kaukasus getötet

Journalistenverbände und Menschenrechtsor­ganisationen haben die steigende Zahl getöteter Reporter bei den Kämpfen im Kaukasus beklagt. Am 11. August 2008 kam der niederländische Kameramann Stan Storemans (RTL 2) bei einem russischen Bombenangriff auf die georgische Stadt Gori ums Leben, wie die Menschenrechts­organisation Reporter ohne Grenzen (RoG) mit­teilt. Am selben Tag starben ein georgischer Journalist der russischen Ausgabe von „News­week“ und sein Fahrer, als eine Granate ihre Fahrzeuge im Zentrum von Gori traf. Am 10. Au­gust wurden nach Angaben von RoG die georgi­schen Journalisten Grigol Chikhladze, Chef von „Alania TV“, und Alexander Klimchuk, Chef der Nachrichtenagentur Caucasus Press Images sowie Korrespondent der Agentur Itar-Tass, von ossetischen Kämpfern erschossen, als sie eine Straßensperre umfahren wollten. Nach Angaben des International News Safety Institute (INSI) in Brüssel wurden mindestens zehn Reporter seit dem Beginn der Kämpfe verwundet. INSI kriti­sierte, dass Artillerie und Kampfflugzeuge unter­schiedslos auch zivile Ziele angriffen. Der Ver­band Internationale Konvention für den Schutz für Journalisten (ICPJ) teilte mit, dass die genaue Zahl der getöteten Journalisten unklar sei. Man­che Quellen sprächen von acht umgekommenen Reportern. Die Verbände verurteilten die Tötung von Berichterstattern als Kriegsverbrechen. Mit­arbeiter von Medien seien nach der Resolution 1738 des UN-Sicherheitsrats als Zivilisten zu betrachten und seien als solche international ge­schützt. Sie dürften nicht wegen ihrer Arbeit an­gegriffen oder festgenommen werden.

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