Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

09. Februar 2001 | Digitales

Rekordumsätze im Online-Weihnachtsgeschäft

Für 2001 erneute Verdopplung erwartet

Dies- wie jenseits des Atlantiks sorgte der E-Commerce im Weihnachtsgeschäft für neue Umsatzrekorde. Auch für das Jahr 2001 sagen verschiedene Studien dem Online-Shopping rosige Zeiten voraus. Gleichzeitig gibt es noch viele Hemmnisse für das Einkaufen übers Internet.

Eine Untersuchung der Investmentbank Goldmann Sachs gemeinsam mit PC Data online ermittelte für die USA eine Verdopplung der E-Commerce-Umsätze im Weihnachtsgeschäft. Haben die Amerikaner im November und Dezember 1999 noch 4,2 Milliarden Dollar in den Kassen der Onlineshops gelassen, so waren es im letzten Jahr 8,7 Milliarden. Hier zu Lande ermittelte eine GfK-Studie für das Weihnachtsgeschäft einen Online-Umsatz von 1,1 Milliarden Mark. Mit 1,2 Millionen Online-Kunden im November und Dezember stieg die Anzahl im Vergleich zu den beiden Vormonaten um über 50 Prozent an. Die höchsten Umsätze im Weihnachts-E-Business erzielten die "klassischen" Online-Shoppingprodukte wie Bücher, CDs, PCs und PC-Zubehör. Die größte Nachfragesteigerung gab es aber bei den "klassischen" Weihnachtsgeschenken wie Spielwaren und Schmuck. Gewinner im Weihnachtsgeschäft waren vor allem die großen Webanbieter wie Amazon, Otto und Quelle. Aber auch die Kunden konnten sich freuen. Nach einer Studie von TNS Emnid hatten 94 Prozent die bestellten Waren pünktlich vor dem Fest erhalten. In den USA waren es laut einer Studie von E-Marketer und Accenture 91,7 Prozent der Online-Bestellungen, die rechtzeitig zugestellt wurden. Im Jahr zuvor waren es nur 73,7 Prozent gewesen.

Auch aufs ganze Jahr betrachtet haben die E-Commerce-Unternehmen der Dotcom-Krise zum Trotz die Online-Umsätze gesteigert. Der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HdE) spricht von einer Verdopplung der Online-Umsätze auf fünf Milliarden Mark. Für 2001 wird eine weitere Verdopplung auf zehn Milliarden Mark erwartet. Online hätte dann einen Marktanteil von einem Prozent am gesamten Einzelhandel. Dieses Wachstum ergibt sich nicht nur aus der Generierung von Neukunden, sondern auch dadurch, dass Online-Shopper öfter im Netz einkaufen und mehr Geld für Online-Käufe ausgeben möchten. Dies ist eines der Ergebnisse des Internet Shopping Reports 2001 von Infratest Burke. Die Studie zeigt aber auch Schwächen auf. 90 Prozent der 10.800 befragten Besucher von Shopping-Sites, haben trotz Kaufabsicht schon einmal spontan entschieden, nicht online zu kaufen. Gründe: Ärger und Ungeduld, wenn man nicht sofort findet, was man sucht (56 Prozent), zu lange Ladezeiten (51 Prozent), ungenaue Produktbeschreibung (46 Prozent). Sicherheitsbedenken spielten nur bei 27 Prozent eine Rolle. Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie ist, dass Printmedien nach Suchmaschinen die wichtigste Informationsquelle für Einkäufe über das Web sind.

Quelle: Presseinformation von Infratest Burke, 15.1.2001; Berliner Morgenpost 17.1.2001; horizont.net, 30.1.2001 und 5.2.2001, eMarket newsletter, 2.1.2001 und 25.1.2001

zurück