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06. Juni 2005 | Digitales

Regionalzeitungen haben reichweitenstärkstes Content-Angebot im Internet

AGOF veröffentlicht Basisdaten der neuen Web-Werbewährung / OMS-Titel erreichen 5,6 Millionen Nutzer

Die Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF) hat die ersten offiziellen Basisdaten der Online-Reichweitenuntersuchung „internet facts 2005-I“ veröffentlicht. Die in der OMS zusammengeschlossenen regionalen Zeitungs-Websites kommen insgesamt auf 5,6 Millionen Unique User. Dies entspricht einer Netto-Reichweite von 16,4 Prozent unter den Internet-Nutzern. Damit liegt die OMS auf Rang sechs der gemessenen Werbeträger und ist das reichweitenstärkste Content-Angebot.

Auf den ersten Plätzen befinden sich Internet-Serviceprovider und E-Mail-Anbieter. Reichweitenstärkstes Angebot ist T-Online mit 11,36 Millionen Nutzern (33,3 Prozent Netto-Reichweite), vor web.de (10,09 Millionen Unique User, 29,6 Prozent) und GMX (9,74 Millionen Nutzer, 29,6 Prozent). Auf den Plätzen vier und fünf folgen MSN.de und Lycos. Reichweitenstärkste Zeitungs-Website ist die von Bild.T-Online mit 3,65 Millionen Unique-Usern bei einer Reichweite von 10,7 Prozent. Die Online-Auftritte von „Die Zeit“ und „Süddeutscher Zeitung“ erzielen jeweils eine Reichweite von 2,8 Prozent.

Zufrieden zeigte sich OMS-Geschäftsführer Georg Hesse: „Dieses Ergebnis zeigt, dass sich die großen Anstrengungen in den einzelnen Häusern in den letzten Monaten gelohnt haben. Ziel muss es jetzt sein, dass sich die Verlage noch stärker unmittelbar in der AGOF engagieren, um auch die regionalen Facetten besser abbilden zu können.“

 

Die AGOF wurde im Dezember 2002 gegründet und setzt sich aus allen Mitgliedern der bislang konkurrierenden Studien AGIREV (vor allem Verlage) sowie @facts (vor allem elektronische Medien) zusammen. Ziel ist es, in enger Abstimmung mit der ag.ma eine einheitliche Reichweiten-Währung als Basis für die Online-Mediaplanung zu entwickeln und im Markt zu etablieren. Mittelfristig soll die gesamte Online-Studie komplett unter dem Dach der ag.ma angesiedelt werden. Gemäß AGOF sind zurzeit 54,9 Prozent der Deutschen inzwischen online. Dies entspricht 35,5 Millionen Menschen. Knapp ein Drittel (29 Prozent beziehungsweise 18,97 Millionen) war „erst gestern“ im Web, 45 Prozent in der letzten Woche und 49 Prozent im letzten Monat. Die Nutzerschaft setzt sich immer noch aus mehr Männern (55 Prozent) als Frauen zusammen. Zahlenmäßig stärkste Altersgruppe sind die 30- bis 39-Jährigen mit 24,7 Prozent. Dicht dahinter folgen bereits die über 50-Jährigen mit 23,4 Prozent.

 

ranking reichweite

 

Die veröffentlichten Basisdaten mit Informationen über Reichweite und demografische Struktur bilden noch nicht die endgültige Studie. Der AGOF-Vorstandsvorsitzende Harald Kratel: „Wir befinden uns auf dem Weg zur ersten Veröffentlichung der internet facts. Da die Aufbereitung der Daten im Rahmen der Fusion länger dauert als gedacht, haben wir uns entschlossen, dem Markt in einem Zwischenschritt schnellstmöglich aktuelle Informationen und Daten zu liefern.“ Der ausführliche Bericht zu den Basisdaten steht unter www.agof.de zum Download bereit.

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