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25. Mai 2007 | Allgemeines

Regionale Zeitungen haben zentrale Funktion in Zeiten der Globalisierung

VBZV-Jahrestagung in Landshut/ Andreas Scherer Nachfolger von Hermann Balle als Erster Vorsitzender ab

Freiheit – also auch die Presse- und Medienfreiheit – sei immer mit Verantwortung gekoppelt, sagte der Bayerische Landtagspräsident Alois Glück anlässlich der Jahrestagung des Verbands Bayerischer Zeitungsverleger (VBZV) am 10. Mai 2007 in Landshut.

Viele Fehlentwicklungen hätten damit zu tun, dass Freiheiten genommen würden, ohne die Verantwortung zu sehen. Genau diese Verant­wortung hätten aber die Zeitungsverleger immer wahrgenommen, sagte Glück weiter. Den Regio­nalzeitungen schrieb der Landtagspräsident eine „gern verkannte, aber zentrale Funktion“ dabei zu, den Menschen zu helfen, den eigenen Lebens­raum besser zu verstehen. Aus dem lokalen Le­bensraum heraus böten die Zeitungen in Zeiten der Globalisierung einen offenen Blick in die Re­gion und in die Welt, würden aber zugleich Hei­mat schaffen.

Anlässlich der turnusmäßigen Wahlen trat Dr. Hermann Balle, Verleger von „Straubinger Tag­blatt“ und „Landshuter Zeitung“, nach zwölf Jah­ren an der Spitze des Landesverbands von sei­nem Amt als Erster Vorsitzender aus Altersgrün­den zurück. An seiner Stelle wurde Andreas Scherer („Augsburger Allgemeine“) zum neuen Ersten und Dr. Laurent Fischer („Nordbayerischer Kurier“, Bayreuth) zum Zweiten Vorsitzenden ge­wählt. Balle wurde zum Ehrenvorsitzenden des VBZV ernannt. Im Vorstand des Landesverbands hat es weitere Änderungen gegeben, da die al­tersbedingt ausscheidenden Vorstandsmitglieder Hermann Balle und Alfons Döser („Oberbayeri­sches Volksblatt“) von ihren Söhnen Dr. Martin Balle und Oliver Döser abgelöst wurden. Zusätz­lich aufgenommen wurde der Geschäftsführer der „Abendzeitung“ in München, Ulrich Buser.

Nach den Worten des neugewählten Ersten Vorsitzenden Andreas Scherer wird die Verteidi­gung der Pressefreiheit als eines der zentralen Ziele im Vordergrund der Verbandsarbeit stehen. „Die Überlegungen der Innenminister, internetfä­hige Computer unerkannt und auf bloße Ver­dachtsmomente hin zu durchsuchen, werten wir als Angriff auf die Pressefreiheit, gegen die wir uns gemeinsam mit unseren Redakteuren weh­ren werden“, kündigte Scherer im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an. Geplant sei ferner eine konzertierte Ausweitung der Jugend­aktivitäten „Zeitung in der Schule“ in Abstimmung mit dem Kultusministerium.

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