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25. Mai 2007 | Namen und Nachrichten

Redaktionsleiter: Weblogs sind unjournalistisch

Die Mehrzahl der Redaktionsleiter deutscher Nachrichtenredaktionen hält Weblogs für unjour­nalistisch. Das ist das Ergebnis einer Befragung, die der Münsteraner Kommunikationswissen­schaftler Christian Nuernbergk am 18. Mai 2007 bei der Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Bamberg vorstellte. Für die Untersuchung be­fragten Nuernbergk und zwei weitere Wissen­schaftler der Universität Münster insgesamt 93 Redaktionsleiter von Nachrichtenredaktionen. 53 Prozent stimmten danach der Aussage zu, dass „Weblogs mit Journalismus nichts zu tun haben“. 41 Prozent der Befragten waren der Meinung, Weblogs verstießen gegen journalistische Nor­men. Nur acht Prozent stimmten der Aussage zu, dass Weblogs eine „neue Art von Journalismus“ darstellten. Vier Prozent waren der Ansicht, dass Weblogs durch ihre Medienkritik die Glaubwür­digkeit des Journalismus untergraben. Die Be­fürchtung, dass Weblogs den Journalismus ver­drängen könnten, äußerte ein Prozent der Be­fragten.

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