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13. Mai 2003 | Namen und Nachrichten

Redakteure können fotografieren müssen

Ein Redakteur kann von seinem Verlag angewiesen werden, im Rahmen seiner Tätigkeit auch Lichtbilder zu erstellen, sofern der Verlag sich arbeitsvertraglich vorbehalten hat, den Redakteur auch mit anderen Aufgaben zu beschäftigen. Dem Redakteur wird durch diese Tätigkeit keine Mehrarbeit abverlangt, Anspruch auf zusätzliches Honorar besteht nicht. Hintergrund dieses Urteils durch das Bundesarbeitsgericht vom 29. Januar 2003 ist die Klage eines Journalisten, der sich anlässlich einer Dienstreise zur EXPO in die Handhabung einer Digitalkamera der Lokalredaktion einweisen lassen sollte, um mit dieser begleitende Fotos zu machen. Die dabei entstandenen Aufnahmen wollte sich der Redakteur zusätzlich vergüten lassen. Das Gericht erkannte allerdings darauf, dass das Anfertigen von Fotografien keine Sonderleistung des Klägers darstelle, sondern zu den vertraglich geschuldeten Tätigkeiten des Klägers aus Redakteur zähle. Grundlage sei §1 des Arbeitsvertrags. Im Detail nachzulesen ist das Urteil in der jüngsten Ausgabe der BDZV Informationen Recht vom 16. April 2003. Weitere Themen sind unter anderem: Die Überwachung der Verbindungsdaten von Mobiltelefonen journalistischer Mitarbeiter, die Gestaltung von Widerrufsbelehrungen und die Unzulässigkeit unaufgefordert zugesandter E-Mail-Werbung. Kontakt: BDZV, Burkhard Schaffeld, Telefon 030/726298-230, E-Mail schaffeld@bdzv.de.

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