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18. Dezember 1998 | Allgemeines

"Rathauszeitungen" bedrohen regionale Presse

BDZV kritisiert Deutschen Städtetag

Auf deutliches Befremden beim BDZV ist die Überzeugung des Deutschen Städtetags (DST) gestoßen, wonach "Rathauszeitungen" von Kommunen keine publizistische Konkurrenz zur Lokal- und Regionalpresse bildeten.

In einem Schreiben an den Deutschen Städtetag wies BDZV-Hauptgeschäftsführer Dr. Volker Schulze darauf hin, daß die Organisation damit von ihrer bisherigen Auffassung abweiche. Allein schon die Terminologie "Rathauszeitung" weise in eine Richtung kommunaler Publizistik, wie sie auch vom Deutschen Städtetag nicht gewollt sei - nämlich das obendrein anzeigenfinanzierte Bürgermeister-Meinungsblatt. Schulze verwies in diesem Zusammenhang auf die Resolution des Deutschen Städtetags vom 22./23. Oktober 1998, in der sich der Presseausschuß der Organisation zu beiden Aspekten vorsichtig kritisch geäußert habe. Dagegen stehe die jüngste DST-Verlautbarung "in eklatantem Widerspruch zu dieser Resolution". Vor diesem Hintergrund forderte der BDZV-Hauptgeschäftsführer den DST auf, seine Position in der Frage der amtlichen Publizistik klarzustellen.

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