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19. Juli 2011 | Allgemeines

Radio-Disput: Verleger kritisieren Tagesschau-App

Themen: Recht, Rundfunk, Tagesschau-App

Die Presseähnlichkeit der Tagesschau-App und deren Einflüsse auf den sich gerade erst entwickelnden Markt von monetarisierbaren Smartphone-Angeboten von Medienunternehmen standen im Mittelpunkt einer Diskussionsrunde zwischen Verlags- und ARD-Vertretern am 19. Juli 2011.

App tagesschauIn der Radiosendung „Redezeit“ auf NDR Info unterstrich Franz Sommerfeld, Redaktionsvorstand beim Medienhaus M. DuMont Schauberg (Köln), noch einmal, dass die Verlage nicht gegen das Einstellen von Videobeiträgen ins Internet klagten. „Uns geht es um die textlastige Berichterstattung der Tagesschau in ihrer App. Und genau diese Presseähnlichkeit ist laut Rundfunkänderungsstaatsvertrag untersagt.“

Als reine Orientierungshilfe in der Vielzahl der angebotenen Video- und Audiobeiträge verteidigte hingegen Thomas Hinrichs, zweiter Chefredakteur von ARD-Aktuell, die teilweise seitenlangen Texte in der Tagesschau-App. „Der User braucht Struktur, um sich in dem vielfältigen Angebot zurechtzufinden und diese Struktur können nun einmal nur Texte liefern“, so Hinrichs.

Mit der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks generell ging Ulrich Hackmack, Verleger der Bremer Tageszeitungen AG, hart ins Gericht. Zwar stelle niemand ernsthaft die Frage nach der Notwendig von ARD und ZDF, doch „spätestens mit der Einführung der Haushaltsabgabe wird das öffentlich-rechtliche System durch eine De-Facto-Steuer gestützt“. Und deren Gerechtigkeit und Legitimität müsse sich erst noch beweisen.

Screenshot Tagesschau-App / BDZV

Ort: Berlin

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