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08. März 2000 | Recht

Rabattverstoß bei Powershopping

Nach einem Urteil des Oberlandesgerichtes Hamburg stellen die Internet-Angebote, bei denen die Nachfrage gebündelt wird, indem mehrere Kaufinteressenten für ein und dasselbe Produkt versuchen ein Maximum an Mengenrabatten vom Händler beziehungsweise Hersteller zu erhalten, einen Verstoß gegen das Rabattgesetz dar. Nach Ansicht der Richter handele es sich bei Powershopping "auch nicht um eine wirtschaftlich vernünftige Fortentwicklung": Die Nutzer könnten den endgültigen Preis nicht selbst beeinflussen, da sie auf das Verhalten anderer angewiesen seien. Die Firma Primus Online, deren Powershopping-Aktivitäten untersagt wurden, hat nach dem Urteil angekündigt, Revision einzulegen und eine Klärung beim Bundesgerichtshof anzustreben.

Quelle: Handelsblatt, 3.1.2000

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