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28. Mai 2008 | Namen und Nachrichten

Qualitätsfernsehen?

Hohn, Spott und viel Kritik nicht nur auf den Medienseiten der Zeitungen hat die Sendung „Quoten, Klicks & Kohle“ von SWR-Chefreporter Thomas Leif (Vorsitzender von Netzwerk Recher­che) auf sich gezogen, in der Leif alle sonst von ihm pro­pagierten journalistischen Tugenden igno­rierte und einseitig für die Sache des öffent­lich-rechtlichen Fernsehens Stellung bezog. Franz Sommerfeld, Chefredakteur des „Kölner Stadt-Anzeigers“, griff in der regelmäßigen Ko­lumne „Zu meinem Ärger“ eine Wiederholung der Sen­dung zu nachtschlafender Zeit auf und be­klagte, dass vielen Zuschauern so entgangen sei, „wie die ARD ihre Rundfunkgebühren miss­braucht, um eine beispiellose Propaganda gegen die deut­schen Zeitungen zu finanzieren“. Dass Leif den SPD-Vorsitzenden Kurt Beck nicht als den öffent­lich-rechtlichen Standortpolitiker prä­sentiert habe, „der er ist, sondern ihn lediglich als Vorkämpfer des Qualitätsfernsehen stilisiert, zählt zu den wirklich komischen Momenten unfreiwilli­ger Sa­tire“.

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