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17. Februar 2005 | Ausland

Protest gegen Verurteilung eines Karikaturisten

Die südosteuropäische Medienorganisation (SEEMO) mit Sitz in Wien protestiert gegen die Verurteilung des österreichischen Karikaturisten Gerhard Haderer zu einer halbjährigen Gefängnisstrafe durch ein griechisches Gericht. Die Auseinandersetzung um Haderer – der im Übrigen kein Einwohner Griechenlands ist – begann mit einer Klage der griechisch-orthodoxen Kirche nach Erscheinen seines Comic-Buchs „Das Leben Jesu“ im Februar 2003. Haderer und sein griechischer Verleger wurden wegen „Blasphemie“ angeklagt. Das Urteil, eine halbjährige Gefängnisstrafe auf Bewährung, erging am 18. Januar 2005. SEEMO stellte dazu fest, dass das Urteil eine eindeutige Attacke gegen das Recht auf Meinungsfreiheit darstelle und gegen alle internationalen Standards verstoße. Haderers Buch sei in vielen anderen Ländern veröffentlicht worden, ohne Kontroversen hervorzurufen. Vor diesem Hintergrund rief SEEMO die griechische Regierung auf, das Urteil zu annullieren und Karikaturen als eine Form der Meinungsfreiheit in jeder demokratischen Gesellschaft zu akzeptieren. Kontakt: SEEMO, Oliver Vujovic, Telefon 0043/1/512901111, E-Mail info@seemo.org.

 

Internet: www.seemo.org

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