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30. Juli 2002 | Ausland

Protest gegen Haftstrafen in Weißrussland

Der Weltverband der Zeitungen (WAN) und das Weltforum der Chefredakteure (WEF) haben bei dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko gegen die Verhaftung zweier Journalisten wegen angeblicher übler Nachrede protestiert. Der Fall könne eine weitere Zunahme in der Behinderung der freien Presse ankündigen, warnten WAN und WEF und forderten den Präsidenten auf, die Journalisten freizulassen und die Verleumdungsgesetze des Landes zurückzunehmen. Wie die Presseorganisation mitteilt, waren die Journalisten Markewich und Mazheika, die für die Wochenzeitung „Pahonya“ arbeiten, von einem Bezirksgericht schuldig der üblen Nachrede gegenüber dem Präsidenten gesprochen worden. Die beiden Männer seien zu zweieinhalb beziehungsweise zwei Jahren Arbeitslager verurteilt worden, weil sie Lukaschenko in zwei Artikeln und einem Gedicht angeklagt hatten, an dem Verschwinden von Persönlichkeiten der Opposition und der Bildung von Todesschwadronen im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen beteiligt gewesen zu sein. Wie WAN und WEF weiter mitteilen, sind die Verleumdungsgesetze in Weißrussland seit 1999 Bestandteil des Strafrechts. Dies sei, machten sie gegenüber dem weißrussischen Präsidenten deutlich, eine „völlig unangemessene Handhabe im Fall übler Nachrede“ und stehe obendrein im Gegensatz zu einer Reihe internationaler Übereinkünfte. Kontakt: WAN, Larry Kilman, Telefon 00331/47428500, E-Mail lkilman@wan.asso.fr

 

Internet: www.wan-press.org

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