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29. März 2010 | Allgemeines

Prospektbeilagen haben hohes Ansehen bei Zeitungslesern

Zeitungsqualitäten 2010: Jeden Tag 40 Minuten Zeitungslektüre

Zeitungen bleiben unverzichtbare Informationsquelle im lokalen und regionalen Raum. Das ist eine der zentralen Erkenntnisse der aktuellen Studie der Zeitungs Marketing Gesellschaft (ZMG): „Zeitungsqualitäten 2010“. 82 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Zeitung unbedingt benötigen, um sich über Geschehen aus der näheren Umgebung zu informieren, weitere 13 Prozent halten sie zumindest für sinnvoll. Mit deutlichem Abstand folgen das Internet (55) und der lokale Hörfunk mit 49 Prozent. 98 Prozent nutzen täglich den Lokal-/Regionalteil der Zeitung, gefolgt von „Vermischtes“ mit 91 und Politik aus Deutschland mit 88 Prozent. Sport, Son-derbeilagen und Kommentare/Leserbriefe werden annähernd von jedem Zweiten immer oder häufig konsumiert.

reichweiten Tageszeitungen„Die Zeitung bietet ihren Lesern Orientierung und hilft ihnen, sich eine eigene, fundierte Mei­nung zu bilden“, so die ZMG. Die hohe Bedeu­tung der gedruckten Zeitung spiegle sich auch im täglichen Leseverhalten wider, so nimmt mehr als die Hälfte die Zeitungsausgabe mehrmals in die Hand, jeder Fünfte sogar dreimal oder öfter. Da­bei werden die Zeitungen unvermindert stark genutzt. Die durchschnittliche Lesedauer der Tageszeitungen beträgt von Montag bis Freitag 37 Minuten, bei der Samstagausgabe steigt sie auf 53. Im Schnitt seien es rund drei Viertel aller Seiten, die regelmäßig gelesen werden. „Zei­tunglesen bedeutet im Gegensatz beispielsweise zur Internetnutzung nicht, sich gezielt auf Infor­mationssuche zu begeben, sondern offen für das zu sein, was das Medium bietet. Dies gilt für re­daktionelle wie auch für werbliche Inhalte“, er­läuterte dazu die ZMG.

 

Leistungsdaten der Online-Angebote

 

Unverzichtbarkeit von ZeitungenErstmals beinhaltet „Zeitungsqualitäten 2010“ auch Leistungsdaten der Online-Angebote der Zeitungen. Diese zeigen, dass die Zeitungen eine Spitzenstellung einnehmen. Von den in der AGOF erfassten Top-15-Online-Angeboten errei­chen die deutschen Zeitungen die meisten Uni­que User pro Monat - fast 18 Millionen User be­suchen den Internetauftritt einer Zeitung. Die meisten dieser Online-Leser entfallen auf die Angebote der regionalen Abonnementzeitungen (11,36 Millionen). Aber auch die überregionalen Zeitungen (8,02 Millionen) und die Kaufzeitungen (7,06 Millionen) finden sich gesammelt unter den Top-15-Angeboten.

 

Zeitungswerbung: Merken, Mögen, Machen

zeitungenqualitätenEin weiterer Schwerpunkt der diesjährigen Erhe­bung war die Werbewirkung von Prospektbeila­gen in Tageszeitungen. Danach werden „Pros­pektbeilagen aus der Zeitungen aktiv zur Ein­kaufsplanung genutzt“. Sechs von zehn Befrag­ten heben die Beilagen manchmal auf und/oder nehmen sie mit ins Geschäft, „um sich selber an bestimmte Angebote zu erinnern oder gegenüber dem Verkäufer auf ein bestimmtes Produkt hin­zuweisen“. Die aktive Nutzung zieht sich dabei durch alle untersuchten Zielgruppen. Junge Men­schen seien Prospektbeilagen genauso offen gegenüber eingestellt wie ältere. Am aktivsten werden Zeitungsbeilagen von Personen mit mitt­lerem Haushaltseinkommen genutzt. Diese hohe Affinität gegenüber diesen „Einkaufshelfern“ zeigt sich auch darin, dass 67 Prozent Beilagen und Werbung in der Zeitung vermissen würden. Lose verteilte Werbesendungen in Briefkästen würden hingegen nur ein Drittel vermissen. Der Grund dafür liege darin, dass Zeitungsanzeigen für Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit stünden, zwei Aspekte, die dem Konsumenten sehr wichtig seien, führte die ZMG aus.

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