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22. Januar 2004 | Namen und Nachrichten

Prominente versteigern private Fotos für „Reporter ohne Grenzen“

Prominente Künstler versteigern zu Gunsten der Menschenrechtsorganisation „Reporter ohne Grenzen“ (RoG) selbst aufgenommene Privatfotos. An der Aktion „Starfoto – Bilder für die Pressefreiheit“ beteiligen sich unter anderem Regisseur Wim Wenders, Sängerin Nina Hagen, Fotograf Peter Lindbergh, Theater-Macher Christoph Schlingensief und die Schauspielerinnen Iris Berben und Meret Becker. RoG hat dafür Einwegkameras an 40 Prominente verteilt, wie die Organisation am 20. Januar 2004 in Berlin mitteilt. Die belichteten aber noch nicht entwickelten Filme kommen am 2. März 2004 bei einer Auktion im Berliner Varieté-Theater „Wintergarten“ unter den Hammer. Ab dem 23. Februar können bereits Gebote beim Online-Auktionshaus eBay abgegeben werden. „Ich möchte nicht nur wütend zuschauen, wenn Journalistinnen und Journalisten ihr Leben für Menschenrechte und Meinungsfreiheit riskieren, sondern diesen mutigen Menschen, soweit es geht, helfen“, begründet etwa Meret Becker ihr Engagement für die ungewöhnliche Aktion. Im Jahr 2003 wurden laut RoG-Statistik 42 Journalisten in Ausübung ihres Berufs getötet. Meret Becker gab an, für die Aktion unter anderem „Außerirdische“ fotografiert zu haben. Lindbergh hat am Rand einer Fotoproduktion auch Hollywood-Schauspielerin Julia Roberts beim Schminken festgehalten. Model Nadja Auermann hat ihre Kamera mit nach Ibiza genommen. Sänger Xavier Naidoo hielt sein Leben hinter der Bühne fest. Und Nina Hagen fotografierte ihr Zuhause. Die Käufer verpflichten sich, die Bilder nicht zu veröffentlichen. „Reporter ohne Grenzen“ ist der deutsche Ableger von Reporters sans frontières und begeht am Internationalen Tag der Pressefreiheit, dem 3. Mai 2004, das zehnjährige Bestehen. Die 1985 in Paris gegründete Organisation setzt sich weltweit für verfolgte Journalisten ein.

 

Internet: www.reporter-ohne-grenzen.de

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