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13. Juli 2006 | Namen und Nachrichten

Prominente können Fotos nicht pauschal verbieten lassen

Der Abdruck von Bildern aus dem privaten All­tag von Prominenten kann der Presse nicht gene­rell untersagt werden. Das ist die Auffassung des Berliner Kammergerichts, das in fünf verschiede­nen Verfahren über entsprechende Verbote zu befinden hatte. Der Berliner Anwalt Christian Schertz wollte für Thomas Gottschalk, Anke En­gelke, Sabine Christiansen und Franziska van Almsick den Verlagen Bauer, Burda und Axel Springer generell verbieten, entsprechende Fotos zu veröffentlichen. In erster Instanz vor dem Landgericht hatte Schertz Entscheidungen er­wirkt, die nicht nur die jeweils beanstandeten konkreten Fotos, sondern jeden Abdruck von „Bildnissen aus dem privaten Alltag“ untersagen. In dieser Formulierung sahen die Verlage ein generelles Berichtsverbot, das mit der Pressefrei­heit nicht vereinbar sei. Das Berliner Kammerge­richt folgte nun den Bedenken: die Formulierung sei „nicht hinreichend bestimmt“ und gehe über den konkreten Fall weit hinaus. Es müsse in je­dem Einzelfall eine Abwägung zwischen öffentli­chem Interesse und Persönlichkeitsrecht stattfin­den

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