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07. Februar 2007 | Allgemeines

Product-Placement: so wenig Liberalisierung wie möglich

BDZV-Präsident Heinen im Gespräch mit Staatsminister Neumann

Die Zeitungsverleger und Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) haben sich gegen EU-Pläne zur Freigabe der Pruduktplatzierung im Fernsehen ausgesprochen. Die Bestimmungen der EU-Fernsehrichtlinie zum so genannten Product-Placement sollten so wenig wie möglich liberalisiert werden. Darin sahen sich Neumann und BDZV-Präsident Helmut Heinen bei einem Gespräch am 6. Februar 2007 in Berlin einig.

Helmut Heinen, Praesident des BDZV neben Staatsminister Neumann in dessen Buero im Bindeskanzleramt.Helmut Heinen, Praesident des BDZV neben Staatsminister Neumann in dessen Buero im Bindeskanzleramt.Wenn das von Deutschland geforderte gene­relle Verbot der Werbung durch die Platzierung von Produkten in laufenden Sendungen nicht durchsetzbar sei, sollten zumindest nur wenige Ausnahmen zugelassen werden. Diese Ausnah­men sollten den Zuschauern auch so transparent wie möglich gemacht werden. „Für diese Linie werde ich mich gerade während der laufenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft energisch einsetzen“, sagte Neumann.

Nach dem gegen­wärtigen Stand der Verhand­lungen in Brüssel sei sichergestellt, dass weder die herkömmliche, noch die elektronische Presse von dem europäi­schen Regelwerk erfasst wird. Deshalb werde die vom BDZV befürchtete Über­regulierung der Presse vermieden und die natio­nalen Regelungen beibehalten, meinte der Kul­turstaatsminister wei­ter. BDZV-Präsident Heinen machte hingegen die Sorge der Zeitungsverleger deutlich, dass die bisher nur für den Rundfunk geltende Regulierung von Werbeinhalten auch auf audiovisuelle Dienste im Internet ausgedehnt werden soll. Eine Vorab-Festlegung von Inhalten sei mit den Grundsätzen der Medien- und Wer­befreiheit nicht vereinbar, bekräftigte Heinen.

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