Empfehlen Sie uns weiter
  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Facebook übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Wenn Sie diesen Button anklicken, werden persönliche Daten an Twitter übertragen. Sind Sie damit einverstanden?

  • Zu Ihrer Information

    Hier können Sie mittels unseres Service-Formular eine Seite empfehlen. Es werden keine persönlichen Daten gespeichert.

21. Dezember 2000 | Namen und Nachrichten

Probelieferung auch zweimal erlaubt

Eine vorübergehende Gratislieferung von Presseerzeugnissen wird von den Gerichten dann nicht als wettbewerbswidrig angesehen, wenn der Zweck der Erprobung im Vordergrund steht. Ein Verlag hatte bei etwa 3.000 Lesern, die die Zeitung zur Probe bestellt, sich aber nicht zum Abonnement entschlossen hatten, einige Monate später eine zweite Probelieferung veranlasst. Das Kammergericht Berlin (Urteil vom 18. August 2000 - 5 U 3365/00) sah darin eine weitere zulässige Erprobung. Begründung: Da sich das Erscheinungsbild der Zeitung inzwischen geändert habe und offen sei, warum die damaligen Testleser die Zeitung nicht abonniert hätten, sei die Werbemaßnahme nicht zu beanstanden. Von einer Nachahmung durch andere Zeitungen sei nichts Nachteiliges zu befürchten, da jeweils nur eine geringe Anzahl von ursprünglichen Probeabonnenten Ziel der Werbeaktion gewesen sei.

zurück