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22. Februar 2002 | Allgemeines

Private Fernsehwerbung sollte nicht länger beschränkt werden

Heide Simonis fordert EU-weite Abschaffung der Werbegrenzen

Die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin Heide Simonis will die Werbebeschränkungen für das Privatfernsehen EU-weit aufheben lassen.

Man solle „auf die Selbstkontrolle durch die Zuschauer und die Konkurrenz vertrauen“, sagte Simonis in einem Interview des Münchner Branchenmagazins „werben & verkaufen“ (w&v). Die Privatsender bräuchten für die Refinanzierung ihrer Angebote eine größere Flexibilität bei der Platzierung von Werbung. Eine Stärkung der Privaten werde nicht zu Lasten der öffentlich-rechtlichen Sender gehen. Derzeit dürfen die deutschen Privatfernsehveranstalter zwölf Minuten Werbung pro Stunde bringen, die Spots dürfen nur in Abständen und in Blöcken gesendet werden.

 

Die Ministerpräsidenten der Länder befassen sich am 1. März 2002 mit der bevorstehenden Novellierung der EG-Richtlinie Fernsehen, bei der es auch um die Werbebeschränkungen geht. Simonis vertritt als Bundesratsbeauftragte seit Januar 2002 die deutschen Interessen in den Brüsseler Gremien. Im Gegensatz zur schleswig-holsteinischen Ministerpräsidentin haben die für die Aufsicht der Privatsender zuständigen Landesmedienanstalten vorgeschlagen, die Werberichtlinien im Wesentlichen beizubehalten.

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