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17. Juni 2014 | Allgemeines

Print- und Digitalreichweite von Zeitungen gestiegen

World Press Trends: Immer mehr Verlage setzen auf Paid Content

Weltweit lesen rund 2,5 Milliarden Men¬schen gedruckte Zeitungen und rund 800 Millionen surfen auf den digitalen Plattformen der Verlage. Die Gesamtreichweite der Print- und Digitalangebote von Zeitungen verzeichnet damit weltweit eine positive Entwicklung. Das geht aus der am 9. Juni vom Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien (WAN-IFRA) vorgestellten jährlichen Branchenerhebung „World Press Trends“ hervor.

Die Printauflagen sind laut Branchenerhebung 2013 weltweit im Vorjahresvergleich um zwei Prozent gestiegen, im Fünfjahreszeitraum hinge­gen um zwei Prozent zurückgegangen. In Län­dern mit einer wachsenden Mittelklasse und rela­tiv geringer Breitbanddurchdringung werden wei­terhin steigende Printauflagen verzeichnet, mel­det WAN-IFRA. 2013 sind die Auflagen demnach im Jahresvergleich in Asien um 1,45 Prozent und in Lateinamerika um 2,56 Prozent gestiegen; hingegen sind sie in Nordamerika um 5,29 Pro­zent, in Australien und Ozeanien um 9,94 Pro­zent, in Europa um 5,2 Prozent und im Nahen Osten und in Afrika um 1 Prozent gesunken.

Die Erlöse aus Printwerbung sind laut World Press Trends 2013 weltweit im Jahresvergleich um 6 Prozent gesunken. Die Einnahmen der Zeitungen aus Digitalwerbung 2013 nahmen demnach um 11 Prozent und im Fünfjahreszeit­raum um 47 Prozent zu. Zwar sei bei den Erlösen aus Digitalwerbung weiterhin eine steigende Ent­wicklung festzustellen, doch würden diese laut WAN-IFRA nach wie vor nur einen kleinen Teil der Gesamteinnahmen der Zeitungen ausma­chen. Weltweit betrachtet entfallen 93 Prozent der Zeitungseinnahmen weiterhin auf Print, heißt es.

Die Reichweite kostenpflichtiger Digitalange­bote von Zeitungen sei im vergangenen Jahr um 60 Prozent und in den letzten fünf Jahren um mehr als 2000 Prozent gestiegen, so die WAN-IFRA. „Es gibt ein zunehmendes Bewusstsein in der Öffentlichkeit, dass man das bekommt, wofür man bezahlt, und eine wachsende Bereitschaft, für Zeitungsinhalte auf digitalen Plattformen zu bezahlen“, erklärte WAN-IFRA-Kommunika­tions­direktor Larry Kilman in Turin. „Auch angesichts der vielen kostenlosen Angebote sind die Men­schen durchaus bereit, für professionell geschrie­bene und redaktionell aufbereitete Nachrichten, für unabhängige, unterhaltende und anspre­chende Inhalte zu bezahlen. Kurzum: für das, was Zeitungen seit 400 Jahren bieten – auf welchen Plattformen auch immer.“

In die Branchenerhebung World Press Trends gehen Daten aus über 70 Ländern ein, die mehr als 90 Prozent des weltweiten Branchenvolumens ausmachen.

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