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08. Dezember 2009 | Allgemeines

Pricewaterhouse Coopers: Werbeerlöse wachsen ab 2012

Prognose 2,2 Prozent Auflagenrückgang im kommenden Jahr

Die Talsohle beim Auflagenverlust haben die Tageszeitungen hinter sich. Zu diesem Ergebnis kommt der „German entertainment and media outlook 2009-2013“ der Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers. Demnach werden die deutschen Zeitungen 2,5 Prozent (auf 25,309 Millionen Exemplare) ihrer Auflage 2009 verlieren. Für 2011 prognostiziert die Beratungsgesellschaft hingegen einen Rückgang von nur noch 1,8 Prozent und für die darauffolgenden Jahre von 1,4 beziehungsweise 1,1 Prozent. Nur noch das Jahr 2010 werde mit einem erwarteten Rückgang von 2,2 Prozent etwa das Niveau dieses Jahres erreichen.

Trotz sinkender Auflagen rechnen die Forscher von Pricewaterhouse Coopers mit nur leicht sin­kenden Reichweitenwerten der Zeitungen in den kommenden Jahren. So sei die Reichweite seit 2004 um lediglich 3,3 Prozent gesunken – die Auflagenzahlen hingegen um mehr als das Zweieinhalbfache. Der Grund dafür sei, dass sich vor allem in wirtschaftlich schlechteren Zeiten immer mehr Leser eine Ausgabe teilen.

Ebenfalls positiv blickt das Forschungshaus hinsichtlich der Werbeerlöse in die Zukunft. So wird für das laufende Jahr mit einem Rückgang der Werbeumsätze um 10,5 Prozent auf 4,15 Milliarden Euro gerechnet und für die folgenden zwölf Monate noch einmal mit einem Rückgang um 6,3 Prozent. Doch bereits für das Jahr 2011 wird ein quasi Nullverlust für die Zeitungsbranche erwartet und ab 2012 wieder ein leichtes Wachs­tum. Dies bedeute jedoch, dass die Werbeerlöse im Jahr 2013 knapp 200 Millionen unter denen des aktuellen Jahres liegen werden.

Insgesamt bescheinigt Pricewaterhouse Coo­pers den klassischen Medien in den kommenden Jahren weiterhin deutlich rückgängige Werbeum­sätze. 2008 seien die Werbeausgaben erstmals seit fünf Jahren wieder gesunken (minus 2,9 Pro­zent). Lediglich die Onlinewerbung konnte um 9,4 Prozent zulegen. Diese Branche sei auch die einzige, die im Jahr 2013 höhere Werbeumsätze erwirtschaften werde als noch im Jahr 2008. Im Durchschnitt sei mit einem Wachstum von 6,7 Prozent pro Jahr zu rechnen. Die European Inter­active Advertising Association (EIAA) prognosti­ziert online hingegen ein durchschnittliches Jah­reswachstum zwischen 15 und 20 Prozent.

Ort: Berlin

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