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07. Dezember 2005 | Namen und Nachrichten

„Presseschau“ zeigt Hamburger Zeitungsgeschichte

Unter dem Titel „Presseschau! 400 Jahre Zei­tungen in Hamburg“ veranstaltet der Verein Deut­sches Pressemuseum in Hamburg zusammen mit dem Institut für deutsche Presseforschung der Universität Bremen eine Ausstellung, die vom 10. bis zum 25. Januar 2006 im Leo-Lippmann-Saal am Gänsemarkt 36 gezeigt wird. Nur wenige Jahre, nachdem der Drucker Johann Carolus in Straßburg 1605 mit der „Relation“ die erste ge­druckte Zeitung der Welt herausbrachte, begann nämlich auch Hamburgs Pressegeschichte: Hier veröffentlichte 1618 Johann Meyer die „wöchent­liche ’zeitung aus mehrerley örther“. Gezeigt wer­den in Hamburg unter anderem „die frühen An­fänge“ des deutschen Zeitungswesens, die „Intel­ligenzblätter“, der neue Typ der General-Anzei­ger-Presse im 19. Jahrhundert, die „Presse unter dem Hakenkreuz“ und die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Die Ver­anstalter versprechen „eine Presseschau, wie sie in diesem Umfang bisher in Hamburg noch nie zu sehen war“. Unter den Sponsoren der Ausstel­lung werden zahlreiche Zeitungs- und Zeitschrif­tenverlage verzeichnet, aber auch der Presse­historiker Martin Welke, Kurator der zentralen Ausstellung zum 400-jährigen Jubiläum der Zei­tung im Mainzer Gutenbergmuseum, der als Ent­decker der Bittschrift des Druckers Johann Caro­lus an den Rat der Stadt Straßburg die Entste­hung der ersten Zeitung der Welt um vier Jahre vordatieren konnte.

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