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02. März 2006 | Namen und Nachrichten

Presserat: Netzwerk Recherche-Medienkodex ist „praxisfern“

Der Pressekodex des Deutschen Presserats stellt die „gesammelte Erfahrung“ aus einer fast 50-jährigen kontinuierlichen Beschwerdearbeit dar. Dagegen seien die Regeln des „Medienko­dex“, die die Journalistenorganisation „Netzwerk Recherche“ am 22. Februar 2006 vor­gestellt hat, nach Ansicht des Selbstkontrollgre­miums der deutschen Presse fern jeder Praxis. Die Spreche­rin des Deutschen Presserats, Ilka Desgranges, griff als Beispiel die Forderung des Netzwerks Recherche heraus, Werbung vom redaktionellen Teil streng zu tren­nen. Dies sei „ohne Frage wichtig“, versicherte Desgranges. Auch im Kodex des Deutschen Presserats ist die Trennung von Werbung und dem redaktio­nellen Teil geregelt. Nach Ziffer 7 des Presseko­dex haben sich Verle­ger und Jour­nalisten ver­pflichtet, dass redaktio­nelle Veröffent­lichungen nicht durch private oder geschäftliche Interessen Dritter oder durch per­sönliche wirt­schaftliche Interessen der Journalis­tinnen und Journalisten beeinflusst werden. Der Deutsche Presserat wurde im Jahr 1956 in Bonn gegründet. Seither werden die Regeln für die Berufsethik von Print­journalisten im Pressekodex beschrieben. Das Selbstkontrollgremium entwi­ckelt diese Re­geln stetig weiter. Auf den Kodex haben sich Journa­listen und Verleger in Deutschland ver­pflichtet.

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