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27. Mai 1998 | Namen und Nachrichten

Presserat-Jahrbuch: Bilanz 1997

Die Bilanz der geleisteten Arbeit hat der Deutsche Presserat jetzt mit dem Jahrbuch 1997 vorgelegt. Breiten Raum nimmt dabei die Dokumentation der gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich gestiegenen Zahl der Beschwerdefälle ein. In dem rund 450 Seiten umfassenden neuen Jahresband werden 165 Entscheidungen vorgestellt, die der Beschwerdeausschuß und das Plenum des Presserats 1997 aufgrund möglicher Verstöße gegen den Pressekodex getroffen haben.

Neben dem Resümee der Sprecherin und Berichten aus den Gremien, enthält das Jahrbuch alle Resolutionen des Presserats zu Ereignissen, die für das Pressewesen in Deutschland von Bedeutung waren. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Stellungnahmen zu den sogenannten "Paparazzi-Methoden". In einem zweiten Themenkomplex wird darüber hinaus die Haltung des Presserats zu Vorgängen, die das Zeugnisverweigerungsrecht bedrohen, dokumentiert. Hier war in erster Linie durch den geplanten "Großen Lauschangriff" und diverse Durchsuchungsaktionen von Redaktionsräumen eine deutliche Positionierung des Gremiums gefordert.

Der interessierte Leser findet im Jahrbuch 1997 zudem die aktuelle Fassung des Pressekodex, dessen Ziffer 4 (Recherchemethoden) im vergangenen Jahr ergänzt wurde. Klagen über mangelnde Rücksichtnahme von Reportern bei der Recherche gegenüber schutzbedürftigen Personen hatten den Presserat zu einer Erweiterung des Kodex in diesem Punkt veranlaßt.

Das Buch ist ab sofort für 12 Mark bei der Geschäftsstelle des Deutschen Presserats (Postfach 7160, 53071 Bonn, Tel. 0228/985720) erhältlich.

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