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22. Mai 1997 | Digitales

Presserat entscheidet auch über Online-Angebote

Selbstkontrolle bei zeitungsidentischen Inhalten

Nach der jüngsten Satzungsänderung ist der Deutsche Presserat auf Initiative des BDZV auch für journalistische Beiträge in Online-Medien zuständig, sofern sie zeitungs- oder zeitschriftenidentisch sind.

Digitale Beiträge sind gemäß der neuen Satzung insbesondere dann zeitungs- oder zeitschriftenidentisch, wenn sie vollständig oder teilweise Inhalte von Zeitungen oder Zeitschriften wiedergeben, beziehungsweise Inhalte von Zeitungen oder Zeitschriften als Vorabmeldungen verbreiteten. Durch diese Beschränkung auf "zeitungs- oder zeitschriftenidentische Inhalte" konnte vom BDZV verhindert werden, daß in Zukunft verlagsfremde Online-Anbieter versuchen, dem Presserat bei zu treten. Darüber hinaus konnte somit eine negative Rückwirkung auf die Abgrenzungsdebatte zwischen Mediendienststaatsvertrag und Landespressegesetzen vermieden werden. Online-Inhalte, die nicht in der Zuständigkeit des Presserats liegen, werden künftig von einem gesonderten Selbstkontrollgremium der Onlinebranche abgedeckt. Der BDZV befindet sich derzeit mit den Verbänden und Interessenvertretungen der Online-Branche in Gesprächen, um dieses Gremium in naher Zukunft zu etablieren.

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