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22. März 2017 | Namen und Nachrichten

Presserat: Änderung der Richtlinie zur Herkunftsnennung

Der Deutsche Presserat hat die Richtlinie zur Nennung der Herkunft von Straftätern überarbeitet. Einen entsprechenden Beschluss fasste das Presseratsplenum am 22. März. Die Richtlinie 12.1 aus dem Pressekodex stand in der Vergangenheit regelmäßig in der Kritik. „Wir haben sie nun neu formuliert, ohne die Substanz zu verändern", sagte Presseratssprecher Manfred Protze.

presserat.JPGIn der überarbeiteten Fassung heißt es: „Bei der Berichterstattung über Straftaten ist darauf zu achten, dass die Erwähnung der Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu ethnischen, religiösen oder anderen Minderheiten nicht zu einer diskriminierenden Verallgemeinerung individuellen Fehlverhaltens führt." Die Zugehörigkeit solle in der Regel nicht erwähnt werden, es sei denn, es bestehe ein begründetes öffentliches Interesse. Die in der Vergangenheit häufig als zu vage kritisierte Formulierung, es müsse ein „begründbarer Sachbezug" zur Straftat bestehen, findet sich in der Neufassung nicht mehr.

Quelle: dpa

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