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14. Oktober 2003 | Allgemeines

Pressepost-Gebühren steigen 2004 um 0,5 Prozent

Entgelte berücksichtigen Inflationsrate und Einführung der Lkw-Maut

Der BDZV und die Deutsche Post AG haben sich Ende September 2003 auf die Pressepost-Gebühren für 2004 geeinigt. Danach werden die Preise für Postvertriebsstücke und Pressesendungen linear um 0,5 Prozent angehoben.

Dies entspricht der Vereinbarung mit der Deutschen Post AG, wonach die Entgelte jeweils der laufenden Inflationsrate angepasst werden; allerdings läuft diese Rahmenvereinbarung nun aus. Bei den Preisverhandlungen 2003 wurde trotz derzeit niedriger Preissteigerungen eine Mehrbelastung des allgemeinen Preisniveaus durch die bevorstehende Einführung der Lkw-Maut berücksichtigt. Sollte der Einfluss der Mautkosten geringer als prognostiziert ausfallen, wird dies bei der Preisberechnung im nächsten Jahr rückwirkend in Anschlag gebracht.

 

Der Preis des Zuschlags für das Schnellläufernetz (SLN) bleibt unverändert bei 4,09 Cent pro Sendung. Nicht erhöht werden ferner die Beilagenentgelte, die auch 2004 15 Prozent der Beilagenentgelte des Jahres 1998 betragen werden. Die Grundentgelte für das führende Postvertriebskennzeichen und das Vertriebskennzeichen für Nebenausgaben werden ab 2004 für Verlage, die EDS verwenden, die Einlieferungsliste online versenden oder ausschließlich Streifbandzeitungen einliefern, auf 700 Euro pro Hauptausgabe beziehungsweise 200 Euro pro Nebenausgabe gesenkt. Für alle übrigen Verlage erhöhen sich die Grundentgelte auf 900 Euro pro Hauptausgabe beziehungsweise 300 Euro pro Unterausgabe, wobei den Zeitungsverlagen für die Erfüllung der Voraussetzungen für ein reduziertes Grundentgelt eine Übergangsfrist bis zum 30. Juni 2004 eingeräumt wird. Dabei wird allen Zeitungsverlagen das verringerte Grundentgelt von 700/200 Euro zum Jahresanfang 2004 in Rechnung gestellt. Zum Stichtag 1. Juli 2004 prüft die Deutsche Post AG, ob die Verlage die genannten Voraussetzungen erfüllen. Sollte dies nicht der Fall sein, wird zum 1. Juli 2004 eine Nachbelastung des Grundentgelts um den Differenzbetrag zu 900/300 Euro in Rechnung gebracht. Tabellen mit den ab Januar 2004 geltenden Pressepost-Gebühren sind zu beziehen über:

 

BDZV,

Christian Eggert,

Telefon: 030/ 726298-211,

E-Mail: eggert@bdzv.de.

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