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17. Juli 2003 | Namen und Nachrichten

Pressehaus Stuttgart mit neuer Druckerei

Die Pressehaus Stuttgart Druck GmbH hat eine neue Rollen Offset Anlage installiert, die in der Lage ist, 255.000 Zeitungen in der Stunde zu drucken. Bis zu 100 Rollen Papier à rund 1.500 Kilogramm werden pro Produktionstag verbraucht. Die Anlage stammt von König & Bauer AG in Würzburg, ist 83 Meter lang und 17 Meter hoch. Mehr als 100 Millionen Euro wurden investiert, um die Drucktechnik auf den neuesten Stand zu bringen. Für die neue Druckerei und Versandanlage mussten die bestehenden Gebäude teilweise abgerissen oder erweitert werden; gleichzeitig wurde das Verlagsgebäude modernisiert.

 

Anlässlich der offiziellen Inbetriebnahme der neuen Druckerei haben „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ eine 24 Seiten starke, durchgehend vierfarbige Beilage veröffentlicht, in der sich unter anderem Jürgen Dannenmann, Geschäftsführer der Zeitungsgruppe Stuttgart, über die Entstehung und die Bedingungen des so genannten „Stuttgarter Modells“ äußert. „Kooperation statt Konzentration“ sei, wie er schreibt, ein entscheidendes Merkmal der Zeitungsgruppe Stuttgart und des Stuttgarter Modells: Erstmals in der Pressegeschichte des Landes Baden Württemberg und wohl einmalig in Deutschland habe ein großes Unternehmen der Tagespresse, die an der Spitze der Zeitungsgruppe Stuttgart stehende Südwestdeutsche Medienholding GmbH, im Jahr 1970 einer Vielzahl von Zeitungsverlagen den Eintritt als Gesellschafter ermöglicht. Bald danach sei der Aufbau mannigfacher Kooperationsmodelle erfolgt, „die den Kooperationspartnern bessere Qualität zu geringeren Kosten bieten“. „Kooperation und die Übernahme anderer Medienfirmen durch die Zeitungsgruppe Stuttgart, auch wenn sie zum Teil mehrheitlich geschieht, widersprechen sich nicht, da die publizistische Vielfalt in solchen Fällen erhalten bleibt.“

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