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08. Oktober 2010 | Namen und Nachrichten

Pressefreiheitspreis für inhaftierten iranischen Journalisten

WAN-IFRA ehrt Ahmad Zeidabadi mit „Goldener Feder der Freiheit“

Der iranische Journalist Ahmad Zeidabadi ist vom Weltverband der Zeitungen und Nachrichtenmedien, WAN-IFRA, am 6. Oktober 2010 mit der „Goldenen Feder der Freiheit“ – einem der weltweit renommiertesten Journalistenpreise – ausgezeichnet worden.

foto zeidabadiAhmad Zeidabadi, der gegenwärtig eine sechsjährige Haftstrafe in Iran verbüßt, wurde für „sein mutiges Handeln trotz Verfolgung und für seinen herausragenden Beitrag zur Verteidigung und Förderung der Pressefreiheit“ geehrt. Er war einer von mindestens 110 Journalisten, die in der Folge der umstrittenen Wiederwahl des irani­schen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad im Juni 2009 verhaftet wurden.

Die Auszeichnung für Ahmad Zeidabadi wurde stellvertretend von Akbar Ganji entgegengenom­men, dem Preisträger der Goldenen Feder der Freiheit des Jahres 2006, der ebenfalls vom ira­nischen Regime inhaftiert worden war.

 

„Der Iran“, so Akbar Ganji, „wird heute von ei­ner Bande hinterhältiger Lügner beherrscht. Das Besatzer-Regime der schiitischen Kleriker zielt auf die moralischen Grundfesten der Gesellschaft und ist entschlossen, moralische Verfehlungen als Tugenden auszulegen.“

Preisträger 2005 bis 2009

  • Mahjoub Mohamed Salih [Sudan]
  • Akbar Ganji [Iran]
  • Shi Tao [China]
  • Li Changqing [China]
  • Najam Sethi [Pakistan]

Mehr Informationen unter www.wan-ifra.org

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